1. mai 2012 tag des einkommens – bedingungsloses grundeinkommen in offenburg

„es geht nicht um geld, sondern um verteilungsgerechtigkeit von lebensnotwendigen gütern in einer überflussgesellschaft. nicht weil wir es verdient haben, sondern weil wir es uns leisten können. 2000 jahre und mehr haben wir darauf hingearbeitet, jetzt haben wir alle technischen möglichkeiten und ressourcen und ackern noch immer 40std/woche? wir müssen mittlerweile schon künstlich sinnlose arbeit schaffen, um das überholte system zu erhalten.“

die 1. mai-kundgebung des dgb suedbaden stand in diesem jahr auch in der ortenau unter dem motto „Gute Arbeit für Europa – gerechte Löhne, soziale Sicherheit“.
die „soziale sicherheit“ kann nicht durch den häufig sogenannten „offenen strafvollzug“ hartz4 gewährleistet werden. dabei finde ich die unsanktionierte höhe von hartz 4 derzeit gerade noch erträglich, aber die bedingungen und pflichten nicht! abgesehen von der unmenschlichen und drangsalierenden bürokratie und dem hinter hartz4 stehenden druck auf die arbeitssuchenden und auch die, die noch arbeit haben: die angst, zum jobcenter gehn zu müssen bewirkt, dass die menschen immer unwürdigere arbeitsbedingungen widerspruchslos akzeptieren. das wirkt sich nicht nur auf die entlohnung sondern auch aufs arbeitslosengeld, rente, sozialversicherungen usw. und über die dadurch sinkende binnennachfrage auch wieder auf die arbeitsplärtze aus. dieser moderne sklavenmarkt der „agenda 2010“ ist ein teufelskreis!

thomas und ich haben kurzentschlossen unsere selbstgestaltete „bge-infoturbine“ beim 1.-mai-fest an der reithalle in offenburg aufgebaut. es gab einige verwunderte gesichter beim fest der gewerkschafter – wir haben ja den „tag der arbeit“ zum „tag des grundeinkommens“ erklärt – aber einige kamen auch interessiert näher. ich werde mich weiter engagieren – das bedingungslose grundeinkommen muss einer breiten öffentlichkeit bekannt(er) gemacht werden.

„Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht dieser Welt verändern.“ – Sprichwort der Xhosa

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Albrecht Müller: Die Methoden der Krise – Wie mit Griechenland Politik gemacht wird

Beitrag zur Krisenstrategie im Politischen Feuilleton


„Krisen-Zeiten sind Hoch-Zeiten für jene, denen Sozialstaatlichkeit und ein aktiver Staat schon immer ein Dorn im Auge waren. Sie nutzen Krisen wie jetzt in Griechenland, um Kürzungen bei Löhnen, Renten und Sozialleistungen durchzudrücken.“
hier gehts zum passenden beitrag bei den nachdenkseiten>

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