zwangs…äh…bürgerarbeit

mein problem mit alg2/hartz4 ist die entmündigung …als „hartz4ler“ ist mensch kein vollständiger bürger mehr mit allen bürgerlichen rechten, sondern hat einen „vormund“, den so genannten fallmanager. ist ein „bürgerarbeiter“ wieder frei in der aufenthaltswahl? oder muss auch er/sie jederzeit verfügbar sein (so genannte „präsenzpflicht“)? kann geld zuverdient werden, wenn man es hinbekommt oder bleibt das jobcenter der ansprechpartner für ungewöhnliche wünsche wie: mal übers verlängerte wochenende verwandte besuchen? ganz zu schweigen davon, dass bürgerarbeit – wie bisher schon 1-€-jobs und die armutsindustrie rund um die „tafeln“ und „sozialkaufhäuser“ – reguläre arbeitsplätze am 1.arbeitsmarkt weiter verdrängen wird. das mag kurzfristig für die kommunen interessant, da „rentabler“ aussehen, langfristig gesehen ist das aber eine volkswirtschaftliche katastrophe! bloß interessiert das den in wahlperioden denkenden und vom lobbyismus profitierenden politiker nicht! „Bürgerarbeit…3 Jahre „gemeinnützige Arbeit“ für 900 Euro brutto und 30 Stunden die Woche. Dass das nichts anderes als staatlich verordnete Zwangsarbeit ist, verrät uns das Grundgesetz im Artikel 12. Dort steht neben dem Recht auf freie Berufsausübung auch: „Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.“ Doch wer seine Rechte behalten will, dem werden die Leistungen gekürzt oder gestrichen. Man muss das wohl so verstehen: Wer zwingt uns denn zu essen?…“

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